Gedichte, Verse und mehr...


 
 

Die Familie
25.11.2003

Bist darin geboren, geborgen geliebt,
                                          hast darin erfahren – was sonst keiner dir gibt. 

Du hast dich entwickelt – lerntest sprechen und geh`n,
                                          sie hat dich gelehrt, die Welt zu versteh`n.

Sie stützt dich bei Trauer und lindert manch` Schmerz,
                                         lässt hoffen die Zukunft, bestärkt dich beim Scherz. 

Wo immer du bist – was immer mag sein,
                                         die Tür ist stets offen, du bist nie allein. 

Gibt Kraft dir im Willen - hebt an deinen Stolz,
                                         lässt oftmals dich wissen, du bist nicht aus Holz. 

Übermittelt Erfahrung - empfängt dich stets gern,
                                        du bist hier geborgen, wie im Schoße des Herrn. 

Du tankst darin Sonne -  kannst fühlen dich frei,
                                        empfängst dabei Achtung, was immer auch sei.

Lern dieses zu schätzen und gib auch von dir,
                                        sei selbstlos - voll Liebe - sie danken es dir.

Frag nicht nach Gewinn und meide den Zank,
                                        schau in ihre Augen, da siehst du den Dank.

_______________________________________________________________

Bianca
21.10.2002

Ein schnurrendes Kätzchen, ein brummiger Bär,
eine liebe Tochter und sehr oft auch mehr.

Raubst Nerven den Eltern und manchmal den Schlaf,
du bis ihre Wonne, mal fromm wie ein Schaf.

Mal weich wie Butter, mal hart wie Stein,
du bist und bleibst unser Sonnenschein.

Drum such` deinen Weg und zeig was du fühlst,
bedenke dein Handeln und sag was du willst.

Bei all den Gedanken dir merke, mein Kind,
die engsten Begleiter deine Eltern stets sind.

________
__________________________________________________________________


Millane
09.12.2003

Die Zeit seh` ich vor mir, sie war `zu erkoren;
im Juli, dem Ersten; ein Stern ward geboren.

Ein Mädchen voll Güte so sanft und so rein,
es ist das Millan`chen - der Eltern Sonnenschein.

Sie macht kaum Probleme, ist artig und lieb
und meckert nur dann, wenn der Schlaf mal ausblieb.

Der Krankheit Probleme trägt sie ohne Barmen,
vergisst diese schnell in Mamas Armen.

Hast du sie im Arm und ihr Händchen fasst leise,
zeigt sie dir Vertrauen - auf ihre Weise.

Sie kuschelt sich an und zeigt damit allen:
„So kann es mir am besten gefallen.“

Sie gibt sich sehr Mühe und strengt sich auch an
sie will alles lernen - will zeigen: „Sie kann!“

Siehst du ihre Augen - wird`s warm dir ums Herz,
da spürst du ihre Seele und das ist kein Scherz.

Von den Eltern behütet, der Schwester beseelt,
wachs` ran, liebes Mädchen - erforsche die Welt.

Im Schutz der Familie den Weg musst du geh`n,
und zeig damit allen - du kannst es – Millane!


__________________________________________________________________________


Dominik
10.12.2003

Als deine Mama dich erstmals gesehen,
wollte sie gar nicht mehr nach Hause gehen.
Du bist ihre Zukunft, ihr Herzblatt, ihr Stern -
nun soll einer sagen, sie habe dich nicht gern. 

Warst du einmal krank, hat sie dich gepflegt,
du wurdest umsorgt, behütet und gehegt.
Du dankst es ihr, bist lieb und nett,
schläfst allein jetzt im Zimmer, im großen Bett. 

Du bist nun drei Jahre und fühlst dich so groß,
und kuschelst auch gern auf der Eltern Schoß.
Jetzt hast du ein Alter wo Testphasen laufen,
mal die Mama ärgern, dann mit Henry raufen. 

Spielst Teufel und Engel, auch beides zugleich
und fühlst dich wohl in deinem „Reich“.
Schaut man dir dann in deine Augen rein,
mein Gott - da kann man doch nicht böse sein. 

Wenn im Kindergarten du bist, dann sei Optimist,
deine Mama noch betrübter als du manchmal ist.
Du nennst es Arbeit, das ist doch schön
weil alle müssen einer Pflicht nachgeh`n. 

Und wöchentlich einmal dich nichts halten kann,
da rufst du deine Oma in Kunnersdorf an.
Berichtest dann stolz, wie groß du nun bist,
was du gelernt und wie das Wetter da ist. 

Wenn klingelt dein Ruf, läuft Oma besessen
zum Handy im Haus und hat alles vergessen.
Wenn dann deine Stimme im Hörer beginnt,
sehr oft eine Träne aus den Augen ihr rinnt.


__________________________________________________________________________


Herzblut
19.01.2004

Du bist unser Herzblut, ein Engel, ein Stern
du kannst noch nicht sprechen, doch möchtest es gern.
Ein Lächeln von dir bezaubert uns beiden
kannst uns oft nicht zeigen all deine Leiden.

Du gibt’s dir tolle Mühe, entwickelst dich gut
zeigst uns mit den Gesten welch Kraft in dir ruht.
Dein Blick und dein Wille uns oftmals beflügelt
dein Schlummer im Arm die Zufriedenheit spiegelt.

Doch oftmals dein Wollen kann nichts gegen tun
die Krankheit ist stärker und möchte nicht ruh`n.
Wenn ich dich dann streichel in all deinem Schmerz
du öffnest die Augen und ich seh in dein Herz.

Der Wille zum Helfen sich in Hoffnung verliert
wenn dein kleiner Körper in Zitter erfriert.
Ohnmächtig nur warten - dass kann`s doch nicht sein
lasst Wunder jetzt starten - du bist nicht allein.

Du bist unser Herzblut, ein Engel, ein Schatz
wir gehen stets mit dir - du bleibst unser Spatz.
Hätt ich einen Wunsch frei - ganz ohne Bedenken
würd ich ganz allein nur dir diesen schenken.

__________________________________________________________________________

Erika`s Zuhause
18.03.2004

In Kunnersdorf - „Am Berge 2“
da steht ein wunderbares Haus;
von Weitem schon das Konterfei
ragt über`n Berg hinaus.

Es ist ein Blickfang für den Ort
die Farben mit Natur sich einen;
man hat die Sicht hier sehr weit fort
Gebirge uns ganz nah erscheinen.

Ein Blumenmeer zu jeder Zeit
begrüßt uns beim Betreten;
ein Sinnesrauschen macht sich breit
und fesselt dabei Jeden.

Manch Vogel nistet in dem Strauch
und fühlt sich heimisch dort;
es geht ihnen wie Kreisels auch
es ist auch deren Heimatort.

Am Morgen, wenn der Tag erhellt
hörst du ihr Lied im Wind;
sie danken dir sowie der Welt,
dass sie sehr gern geduldet sind.

Behalte diese heile Welt
so lang es geht und ihr es könnt;
nur solch Zusammenleben zählt
als Glück fürs Leben wie man`s nennt.

__________________________________________________________________________

Unserem lieben Schatz und Enkeltöchterchen Millane
01.Juli 2004

Heut morgen, wenn die Lichtlein brennen
kannst du dich, mein Schatz, drei Jahre nennen.   
Drei Jahre sind eine schöne Zeit,
drum halten wir dir drei Wünsche bereit.

            Der erste Wunsch der Mut hier ist, 
            wir wissen, dass du mutig bist.
            Den brauchst du auch ein Leben lang,
            drum sei dir davor auch nicht bang.

Der zweite Wunsch sei die Geduld,
beherrscht du sie, dann bist du schuld,
dass dein Weg geht stets gerade aus
und bringst viel Freude mit nach haus.

            Dein dritter Wunsch, das sei das Glück,
            halt immer es fest, gib es nie zurück.
            Willst du darin recht lange weilen,
            kannst du es auch mit And`ren teilen.

Die Wünsche sollen dich begleiten
und sein bei dir für ew`ge Zeiten.
Denkst du mal, dass dich eines will verlassen,
dann nimm den Mut, du kannst es fassen.

__________________________________________________________________________

Mario - "zweiter Geburtstag"
September 2004

Oh Schicksal, du prüfst uns hart in diesem Leben
unserem Sohn hast du eine zweite Chance gegeben.
Am 11. September, am Abend um halb neun
da schlug ein Blitz sehr heftig bei uns ein.

Ein greller Schein und ein gewaltiger Schlag
machten hier den Abend zum Tag.
Der Körper vibrierte, der Schock saß sehr tief
als der nahe Stromschlag seinen Körper durchlief.

Das Glück war ihm hold, der Schrecken nur blieb
denn ein junges Leben verkraftet besser solch Hieb.
Wir danken dem Schicksal,es gab uns zu verstehen
man sollte das Leben nicht so eingleisig sehen.

__________________________________________________________________________

Abschied
17.03.2004

Die Zeit des Abschieds ist nun da,
ich gehe leis` und ohne Klagen;
auch in der Ferne ich bin nah
und möcht` euch nochmals danke sagen.

Ich nehm euch mit in meinem Herzen
den Weg muss ich alleine geh`n;
wenn später aus sind all die Kerzen
werd ich euch dann von oben seh`n.

Ihr ward die Wonne meines Lebens,
wie hab ich diese Zeit genossen!
Ihr fülltet aus den Inhalt meines Strebens
wenn auch einmal paar Tränen flossen.

Die Trauer darf nicht ewig bleiben
ich möcht` euch lieber glücklich wissen;
das Buch des Lebens sollt ihr weiter schreiben
und mich auch nicht zu lang vermissen.

Vergrabt euch nicht im Seelenschmerz
öffnet das Herz dem Jetzt - was es auch sei;
der Lebensweg ist Glück und auch mal Scherz
sonst fließt das Leben schnell an euch vorbei.

__________________________________________________________________________

Die Alten
13.12.2004

Wir haben drei Kinder, die sind wunderbar,
sie sind schon erwachsen so einige Jahr.
Die Jahre vergehen, die Zeit schnell verrinnt,
das merkt man dann, wenn man sieht ein Kind.

Man will es nicht glauben, erst gar nicht verstehn,
kann sie noch als Knirpse geistig vor mir sehn.
Nun sitzen die Enkel auf unserem Schoß,
es dauert nicht lange sind auch diese groß.

Die Familie wird größer das ist wunderbar
wir treffen uns oft mit der gesamten Schar.
Wir freuen uns mit, wenn sie baden im Glück
und fühlen Schmerz, wenn`s sich mal zieht zurück.

Sie sind unser Halt, unsere Zukunft, das Sein,
wir sind mächtig stolz, lassen Keinen allein.
Daraus schöpfen wir Hoffnung, die Ruhe und Kraft,
helfen uns miteinander, was Vertrauen schafft.

Das Feuer der Jugend und die Erfahrung der Alten
sind die richtige Mischung zum Leben gestalten
Mit gewisser Toleranz und dem Maß an Vertrauen
lassen Konflikte der Generationen sich immer abbauen.

Und wenn eines Tages den letzten Gang man uns fährt
rücken nach unsere Kinder, sie sind es auch wert.
Dann im Kreis ihrer Lieben sie das Leben gestalten
mit Diplomatie und Erfahrung sind sie dann die „Alten“.

________________________________________________________________________

Hallo mein Schatz(Millane)
Kunnersdorf am 01.Juli2006 

Hallo mein Schatz, du liebes Kind
du wirst jetzt fünf an diesem Tag;
bist nun „groß“ und wächst geschwind
einer Jeder dich hier gerne mag.

Du bist so lieb und freust dich so
wenn du zu hause angekommen;
denn hier zu haus, da bist du froh
wirst freundlich in den Arm genommen.

Entwickelst dich und weißt genau
wer ständig dir zur Seite steht,
du kennst die Stimmen, bist doch schlau
gibst zu verstehen, wenn es um dich geht.

Du trägst den Schmerz stets mit Geduld
wenn Krankheit dir zu schaffen macht;
lächelst freundlich, gibst keinem die Schuld
strahlst Ruhe aus bei Tag und Nacht.

Wir schenken dir zu deinem Tag
das Beste, nimm es - unser Herz,
und unsre Liebe dich begleiten mag
dein Leben lang, ganz ohne Scherz.

Deine liebe Oma und Opa
_____________________________________________________

Schulanfang Dominik
Babenhausen im August 2006
 

Der Kindergarten ist Geschichte,
der Ernst des Lebens fängt jetzt an;
lernst rechnen, schreiben und Gedichte,
und unser Dominik das kann.

Du gehst zur Schule, bist jetzt groß,
die Eltern sind sehr stolz auf dich,
leg nicht die Hände in den Schoß,
gar Großes jetzt erwartet dich.

Lass dich niemals je unterkriegen,
du lernst für dich und deine Ziele;
lern dabei Trägheit zu besiegen,
zehn Jahre sind gar nicht so viele.

Wir sind sehr stolz auf dich und deine Welt,
die Schule hilft dir für dein Leben;
nur Wissen ist was heute zählt,
du sollst nach hohen Zielen streben.

Wir wissen doch, dass du es schaffst,
und denken auch sehr oft an dich;
wir wünschen Mut und dir viel Kraft,
das Glück dich lässt niemals im Stich.

Begib dich jetzt auf neue Gleise,
sei tapfer und schau nicht zurück;
wir wünschen dir auf dieser Reise,
das Beste und vor allem Glück.

Deine Oma und Opa.
_____________________________________________________________________