Gedichte, Verse und mehr...




 


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September
September 2008

Der Abschiedsschmerz jetzt in uns reift
der Sommer will uns nun verlassen;
die herbstlich Stimmung um sich greift
wir wollen es so gar nicht fassen.

Die lauen Lüfte, Sonneschein
sind langsam nun Geschichte;
das Dunkel findet früh sich ein
im Fernsehn gibt`s schon Herbstberichte.

Jetzt heißt es träumen, aufarbeiten
und auf die nächsten Ferien freuen;
sich arrangier`n mit Jahreszeiten
und niemals einen Tag bereuen.

Denn auch der Herbst mit frucht`ger Süße
wird zeigen uns sehr schöne Tage;
bringt frisches Obst, den Wein, Gemüse
uns als Beweis, ganz ohne Frage.

Der September kann sich nicht entscheiden
zu welcher Zeit er gern gehöre;
bei dieser Wahl wir ihn niemals beneiden
wir mögen ihn trotzdem, erweisen ihm Ehre.

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März

Januar 2008

Ja, diesem März zweitausendacht
erweisen wir die Referenz;
er löst vom Winter sich ganz sacht
und bringt uns den ersehnten Lenz.

Er bringt das Licht und weckt den Geist
lässt uns auch wärmer Zeiten spüren;
die Krone er dem Frost entreißt
wird uns im Traum gen Süden führen.

Er weckt den Mut und Lebensgeister
treibt uns die Trägheit aus den Gliedern;
in der Naturverwandlung ist er Meister
die ersten Blüten uns den Gruß erwidern.

Und auch die Osterzeit öffnet die Herzen
bringt uns in Stimmung auf die neue Zeit;
wir öffnen Türen, Fenster - meiden Kerzen
und stehen so dem Frühling an der Seit`.

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Der Lenz
 30.12.2003

Die Sonn` den Tag schon früh erhellt
und weckt ihn zart - mit leisem Lachen,
ein Sonnenstrahl durch`s Fenster fällt
er hilft dir sanft erwachen. 

Man schaut nach draußen, glaubt es kaum,
der Winter hat den Platz geräumt;
an einem kleinen Apfelbaum
die Blüte schon von Bienen träumt. 

Der Schnee getaut, das Eis ist fort,
der Lenz zeigt uns sein neues Kleid;
die Vögel singen allerort
begrüßen so die schöne Zeit. 

Kaum einen hält es in dem Haus
sie strömen raus in Park und Flur;
die Wiesen sehen kräftig aus
ein Jeder freut sich der Natur. 

Die Grillen bringen ein Konzert
ein lauer Wind streicht über Eiben;
die Zeit zu warten war es wert
der Frühling sollte ewig bleiben.

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Herbst
16.09.2002

Durch`s Fenster wird`s nun langsam hell,
der Regen ist zu hören,
der Wind ist heut sein Spielgesell,
doch mich soll das nicht stören .

Ich lieg im Bett und streck mich wohl,
in warmen, weichen Decken,
das Wochenende find` ich toll,
mich kann heut` nichts erschrecken.

Gleich neben mir, da schlummert gar,
mein Schatz, und ich verhalt mich still,
ich kann nur seh`n ihr Wuschelhaar,
da ich sie jetzt nicht wecken will.

Von Weitem her ein Glockenklang,
die Luft erfüllt mit Schwingen,
er mischt sich mit dem Vogelsang,
der Herbst beginnt zu singen.

Auf Blättern die Natur uns malt,
so manches bunt Gebilde,
an dem Geäst ein Apfel strahlt
und stimmt uns dadurch milde.

Ich schließ` die Augen nochmals zu
und werd` im Schlaf entgleiten,
die Träume helfen mir im Nu,
auf Sommerwogen reiten.

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Der Winter
08.12.2003

Wenn der Herbst im November verliert seine Kraft,
ersetzt ihn der Winter, nun hat er`s geschafft.
Die Tage sind trübe, die Luft fühlt sich rauh,
doch das hält nicht lang an, das weiß ich genau. 

Wenn dann im Dezember der Frost Einzug hält,
der lässt nicht mehr locker, friert ein uns`re Welt.
Nachts Schneeflocken fallen, sehr dicht und ganz leis`,
und wenn du dann aufwachst, ist alles ganz weiß. 

Nun freu`n sich die Kinder, stürmen raus überall,
sie bau`n ihren Schneemann und werfen den Ball.
Mit Schlitten, Ski und viel Gejubel,
so mancher Hang erwacht im Trubel. 

Die Vögel im Garten, die kann man nicht hindern,
wenn sie jeden Tag das Vogelhaus plündern.
Und Nachbars Tiere, ob Hund,  Katz` oder Maus,
sitzen still am Ofen und woll`n nicht mehr raus. 

Die Äste der Bäume sind weiß, wie gemalt,
sie leuchten diamanten, wenn die Sonn` sie bestrahlt.
Und streifst du durch Wiesen, den Wald und durch Flur.
dann kannst du ihn fühlen und riechst die Natur. 

Im Märzen die Sonne an Kraft dann gewinnt,
da merkt auch der Winter, dass die Endzeit beginnt.
Der Schnee schmilzt von dannen, der Winter ist alt,
nun freut euch ihr Kinder, der Frühling kommt bald.



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Zeitreise
29.12.2003

Schon wieder ist ein Jahr vorbei,
man kann es gar nicht fassen,
kaum wünscht man Weihnachtzeit herbei,
hat diese uns verlassen. 

Im Januar da sehnt man sich
nach Frühlingsduft und Sonne
und auch nach Ostern sicherlich
ist Sommerurlaub eine Wonne. 

Dann zählt auch dieser zur Geschicht`
und die Arbeit ruft nach dir,
ist jeder auf den Herbst erpicht
denn Erntezeit ist auch `ne Zier. 

Wenn der Herbststurm draußen pfeift,
der Regen peitscht ans Fenster;
die Sehnsucht nach dem Winter reift,
an Halloween ist Zeit nun für Gespenster. 

Dann endlich der besinnlich Teil
des Jahres - der Advent steht jetzt ins Haus;
ich freu` mich auf Silvester - weil
ich suche für das nächste Jahr mir neue Ziele aus.

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Sommerabend
28.05.2004

Ein Sommerabend ist wie der Genuss von gutem Wein,
er verstärkt die Glückshormone und berauscht deine Sinne.
Lass ihn wirken auf deinen Körper, die Seele und dein Sein,
damit das Wohlgefühl die Oberhand bei dir gewinne.

Ein Sommerabend ist wie eine Reise zurück in die Natur,
bemerkst hier Dinge um dich, die du vorher nie gespürt.
Er wirkt auf dich und dein Gefühl wie eine Seelenkur
und spürst ganz plötzlich, wie ein Hauch von Zauber dich verführt.

Ein Sommerabend führt dich in das Reich der Träume,
hebst einfach ab und schwebst auf Wolken langsam fort.
Den Wunsch, dass dies Gefühl tagtäglich dich umsäume,
behalt ihn fest, denn dein Verstand gab dir hierfür sein Wort.

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Die Vollversammlung der Stare
21.10.2004

Jedes Jahr im Oktober, wenn erste Fröste sich zeigen,
die Apfelzweige vor Last sich bis zur Erde neigen;
dann kommt das Ereignis - ja das einzig Wahre,
die Zeit der Vollversammlung aller Stare.

Wenn dein Garten zuvor war ein stiller Ort
jetzt ist diese Ruhe wirklich weit fort.
Auf Zweigen, Ästen, Latten, Drähten und mancher Ware
tummeln sich tausende Vögel – ja alles Stare!

Sie zwitschern und pfeifen, erzählen sich laut;
was sie hier erlebt, wie viele Nester gebaut.
Zeigen stolz ihre Jungen, die sehr prächtig gewachsen,
woll`n das erste mal mit und verlassen unser Sachsen.

Man kann es sehen, denn Jahr für Jahr
wächst kräftig sie an, diese Vogelschar.
Sie besetzen die Bäume, die Sträucher, den Garten
und können es nun kaum erwarten.

Zu ziehen gen Süden in warme Landen
wo die Sonne noch mollig und viel Futter vorhanden.
Wenn dann eines morgens dich erwecket dein Wille,
da spürst du plötzlich diese unheimliche Stille.

Da sind alle fort, denn im Morgengrauen
sie flogen davon und - soweit des Auge konnt` schauen,
die riesige Schar reist in unendliche Weiten.
Lebt wohl bis zum Frühjahr - gute Wünsche euch begleiten.

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Die besinnliche Zeit
17.11.2004

So Anfang Dezember ist es wieder so weit,
da beginnt des Jahres besinnliche Zeit.
Es wird zeitig dunkel, man kann nichts mehr tun
nun wird es Zeit sich mal auszuruh`n.

Am molligen Ofen, da wird man nicht frieren
und lässt das Jahr nochmals Revue passieren.
Bei einem Kaffee und Bratapfelschmaus
hält Jeder es hier lange aus.

Am festlichen Tisch eine Kerze brennt,
denn schließlich ist es schon Advent.
Im Garten die Tanne in Lichter gehüllt
und der Raum sich mit Duft von Plätzchen füllt.

Erste Schneeflocken färben den Garten weiß
und festlich` Musik aus dem Radio dringt leis`.
Da glänzen die Augen im Schein der Kerzen,
ein Wohlgefühl macht sich breit in den Herzen.

Die Vorfreude wächst, das Fest ist nicht weit,
ein Jeder genießt diese Vorweihnachtszeit.
Es wird jetzt gewertet, besprochen, geplant
man rückt einfach enger und ist auch gespannt.

Was wird es bringen das Fest und das Morgen?
Bleibt es so wie es ist, bleiben fern uns die Sorgen?
Man gedenkt seiner Lieben, atmet auf ganz befreit,
es ist halt einfach - besinnliche Zeit.
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Februar
07.01.2007

Ein Jahr hat, wie all seine vielen Geschwister,
in seiner Amtszeit zwölf Minister.
Sie lösen sich ab und sind bereit
zu regieren eine fest geschriebene Zeit.

Nach Januar als Zweiter der Februar regiert
den hat man dabei tüchtig angeschmiert.
Er wurde beschnitten und zu seiner Plage
verbleiben ihm so nur an die 28 Tage.

Weil er mitten im Winter sein Zepter schwingt
er dem Mensch zur Versöhnung auch Wärme bringt.
Damit Jeder den Lieben seine Gefühle sage
schuf er zu diesem Zweck die Valentinstage.

Und weil er ein Schelm und zu Spaß ist bereit
er waltet als Schirmherr der Faschingszeit.
Wenn dann die Narrenzeit zu Ende
er nicht in den Schoß legt seine Hände.

Da hat er zu tun, denn in den Ferien der Kinder
strengt er sich an und macht einen auf Winter.
Und am Ende der Amtszeit mit leichtem Schmerz
überreicht er das Zepter dem März
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Frühlingszeit
07.03.2007

April öffne die Tore weit
und lass den lieben Gast hinein;
willkommen sei`st du - Frühlingszeit,
sollst unser Weggefährte fortan sein.

Entfalte deine Zauberkraft
und eile dich als Malgesell;
es ist nun Zeit, dass es geschafft
zu wandeln hier das Grau in Hell.

Belebe jetzt der Umwelt grün
und hol die Sonne in dein Boot;
lass Blumen leuchten, Bäume blüh`n,
in vielen Farben - blau, gelb, rot.

Halt den April mit seinen Launen
im Zaum, wenn er mit Wind und Regen spielt;
bring uns mit deinem Charme zum Staunen,
setz deine Waffen ein gezielt.

Erwecke aus dem Winterschlaf die Tiere
und lock´ die Menschen aus dem Haus;
dass sich der Wintertrott ganz schnell verliere
und Wald und Flur seh`n wieder freundlich aus.

Wenn du dann bist in Höchstform aufgelaufen,
genießen wir`s und lassen alle Uhren steh`n;
sitzen ganz still im Garten und verschnaufen,
leb wohl Gefährte Frühling bis zum Wiederseh`n.

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Oktober
September 2007

Der zehnte Mond in jedem Jahr
mimt mal ein garstig wirkend Kind;
grüßt uns mit Sonn` und Sturmgefahr
man könnt oft glauben, dass er spinnt.

Er wechselt so oft die Gefühle
beschert uns Wärme und mal Sonnenschein;
zeigt dann die Schulter uns mit Kühle
und der April könnt` glatt sein Bruder sein.

So zaubert wieder er uns herbstlich Grüße
beschert uns Erntedank und Abendrot;
stimmt milde uns mit seiner intensiven Süße
bringt uns`re Stimmung in das rechte Lot.

Lass einfach ihn auf dein Gemüt einfließen
denn der November ist noch ärger drauf;
lauf langsamer, lass keine Hektik sprießen
so langsam kommt dann herbstlich Stimmung auf. 

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Das neue Jahr 
Dezember 2008

Im letzten Herbst, so kurz vor neun
hab ich das neue Jahr getroffen.
Hab es gefragt: „Wie wirst du sein?“
Es sah mich an und sagte mir ganz offen:

„Ich werd so sein wie jedes meiner Brüder,
die ganze Zeit vor mir getan;
verwandel mich dann vier mal wieder,
tu meine Pflicht, so gut ich kann.“

„Wenn ihr als Menschen habt Probleme
dann löst sie selber oder strengt euch an;
ich mich auch nicht für Rezensionen schäme
denn ich als Zeit hab keine Schuld daran.“

„Wenn bei Erfolgen die Freude in euch steigt
dann sucht bei euch, ihr seid es wert;
den Menschen neben euch Gefühle zeigt,
manches zu ändern ist auch nicht so verkehrt.“

„Ihr wertet uns, betitelt uns mit Namen
es ist doch euer Weg, der so Geschichte schreibt;
wir geben eurem Leben nur den Rahmen
wir sind vergänglich, doch euer Schaffen bleibt.“

Ich stand nun da mit off´nem Munde
und war betroffen immerdar
hab jetzt verarbeitet der Wahrheit Stunde
und hoffe (heimlich) auf ein „schönes neues Jahr“. 

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Mensch Winter
Februar 2009

Mensch Winter hör` jetzt auf zu klammern
und lass den Frühling endlich ran;
wir sind dir hold und wollen auch nicht jammern,
du hast für uns genug getan.

Wir sehnen uns nach lauen Tagen,
den ersten Blumenduft und zartem Grün;
du kannst jetzt ruh’ n ohne zu fragen,
bis Weihnacht lassen wir dich zieh’ n.

Uns fehlt der Duft nach frischer Erde,
der Vögel morgendlich Gesang;
dass unser Garten bunter werde
da ist dein Abschied uns nicht bang.

Mensch Frühling lass dich nicht lang bitten,
entfalte endlich deine Zauberkraft;
schmelz schnell den Schnee von all den Hütten
wenn alles grün hast du`s geschafft.