Mein Schöpstal 19.12.2003 Als Schöpstal meine Heimat ward`, hat mich das stark bewegt; mit sanften Hügeln, Berg und Tal und Orten - von den Menschen lieb gepflegt. Der Schöps, der windet zärtlich sich durch`s Tal, die Orte, Auen; sein Antlitz stets erfreuet mich, möcht` immer wieder schauen. Manch Fischlein, Frosch und Kleingetier sich fröhlich darin tummeln; es ist auch deren Heimat hier, lädt alle ein zum Bummeln. Fernab von Stress und Straßenlärm durchstreif` ich morgens die Natur; am ersten Sonnenstrahl mich wärm, da fühl` ich Heimat pur. Von Liebstein über`n Berg ich geh`, der Wind im Schloßpark Bäume streichelt, im Tal das liebgewon`ne Dorf ich seh`, der Ausblick meine Sinne schmeichelt. Als Begrüßung mischt sich im Gesang der Vögel, Grillen und dem Rauschen auch ein harmonisch Glockenklang - ich werde niemals tauschen.
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Schöpstal II (Kunnersdorf) 02.01.2004Am Ende von Schöpstal am Bach sich anschmiegt der Ort meiner Träume - das kleine Dorf liegt. Die Häuser mit Gärten in Liebe gepflegt in Farbe geschmückt und immer gehegt.
Viel Grün ist zu sehen, das Schloß renoviert die Linde am Kirchplatz für die Zukunft sich ziert. Der Kirchturm ragt hoch inmitten dem Ort sein Glockenklang trägt die Botschaft weit fort.
Der Park mit dem Weiher - der Schöps mit den Auen Königshainer Berge - soweit das Auge kann schauen. Der Feldrain, die Wiesen, das Wäldchen im Tal hab dort schon verweilt einige hunderte mal.
Hier ist man noch Mensch, hier darf man auch sein in diesem Ort fühlt sich keiner allein. Die Leute sich kennen und grüßen auch gleich sind nicht anonym wie im Großstadtbereich.
Es ist hier noch etwas, was vielerorts fehlt das seltene Flair für eine heile Welt. Mit dem Nachbarn ein Schwatz gleich über den Zaun hilft oftmals auch eine Brücke zu bau`n.
Man hilft sich noch gern und bewacht deren Haus quatscht im kleinen Laden - man kennt sich ja aus. Müsst ich mich entscheiden, sehr schnell, wie man sieht mein Kunnersdorf ist und bleibt Favorit.
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Mein Dorf 22.01.2004
In meinem Dorf ich lebe jetzt schon an die fünfzig Jahr, hier ward so mancher Berg versetzt es lebt sich wunderbar. Ein Schwatz mit Nachbarn über`n Zaun den möchte ich nicht missen, vom Garten ich das Dorf kann schaun man pflegt sein Haus beflissen.
Das Ortsbild hat verändert sich ist bunter jetzt und schön, das Ende hier ist sicherlich noch lange nicht zu seh`n.
Wenn man am Morgen früh erwacht die Nachtigall hört singen, die Sonne dann verdrängt die Nacht trägt Laute fort auf Schwingen.
Der Opa schlürft zum Gartentor und holt die Zeitung raus, sitzt auf der Bank - liest Oma vor so langsam wacht auch auf das Haus.
Kein Großstadtstress, kaum Straßenlärm hier möcht ich niemals fort, wenn`s draußen kalt - am Herd mich wärm es ist und bleibt mein Heimatort.
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Görlitz 21.01.2004Hey Görlitz - alte Handelsstadt hab lang dich nicht geseh`n, wie du dich jetzt verändert hast ist kaum zu überseh`n.
Die Altstadt und so mancher Teil sich lieb`voll restauriert nun zeigen, beim Schauen gibt es keine Langeweil` begeistert ich möcht` schweigen.
Gar viele opfern ihre Zeit ihr Umfeld bunt gestalten und Optimismus breitet aus sich weit kaum einer lässt sich halten.
Ein jedes Bauwerk reiht sich ein zur Sinfonie der Architektur, und keines will das Letzte sein im Prozess der Schönheitskur.
Die kleinen Kneipen und auch Laden die sind Erlebnis pur, hier kann man in Gefühlen baden das wirkt sich aus wie eine Kur.
Es gibt auch noch sehr viel zu richten das soll man nicht verhehlen und find ich Muse mal zum dichten ich werde Görlitz wählen.
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Auf dem Geiersberg 17.02.2004Auf dem Geiersberg am Feldesrain steht eine Eiche - groß und alt; bereits wie ich als Kind noch klein darunter ich macht` oftmals halt.
Jahrzehnte mag ihr Alter sein gar viel hat sie erlebt; trotzt Kälte, Wind und Sonnenschein sich stolz in luft`ger Höh erhebt.
Ist`s heiß - in dessen Schatten dann sich`s super liegen lässt; ist Schutz für Tier und Wandersmann durch weit ausladend Geäst.
Verbrachte da manch Abendstund` das Mädchen fest im Arm; zum ersten Kuss sich fand der Mund um`s Herz uns wurde warm.
In des Baumes langer Lebenszeit sich manches Pärchen hier fand ein; und wäre er zum Sprechen mal bereit ein unendlich Buch es würde sein.
Wenn ich jetzt steig den Berg hinan er grüßt mich schon von Weiten; find Ruhe vor dem Alltagsrun das sollt` bleiben ew`ge Zeiten.
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Görlitz - Altstadt bei Nacht 28.06.2004Geh ich am Abend durch die Stadt, sie dann gewisse Reize hat. Beim Spiel der Farben und der Lichter, wird ein Jeder hier zum Dichter.
So manche unscheinbare Hausfassade wird im Glanz des Lichtes zur Ballade. Die Schatten der Bauten, der Türme, dem Tor tun sich als Silhouetten am Himmel hervor.
Der Zauber der Blumen und der Bäume belebt die Stimmung im Licht der Träume. Hier kann der Komponist im Park unter Linden den Stoff für neue Kompositionen finden.
Das Spiel der alten Architektur, vereint im Part mit der Verjüngungskur, zieht so manch Betrachter in den Bann, man sich dem kaum entziehen kann.
In kleinen Gassen und kuschligen Ecken ich ständig werd was Neues entdecken. Wo verborgene Gärten zum Schauen verführen, man kann das Mittelalter förmlich spüren.
Sie fesselt sehr viele, die Stadt an der Neiße, ist jederzeit Wert für eine Reise. Ich möcht` sie empfehlen und das mit Bedacht, die Altstadt von Görlitz - vor allem bei Nacht. ____________________________________________________________________
Die Kindheit 30.12.2003Denk ich zurück, dann wird mir warm ich kann es kaum beschreiben; die Kinderzeit, obwohl wir arm die sollte ständig bleiben. Wir waren sorglos, ohne Pflicht und hatten viele Pläne; uns störte diese Armut nicht fühlten uns frei wie Schwäne.
Seh` noch das kleine Haus am Hang zum Wald war`s nicht sehr weit; der Schulweg, der war superlang zum Lernen waren wir bereit. Die Eltern sorgten für uns sehr entbehrten manche Freude; der Dank fiel uns als Kinder schwer was ich schon oft bereute.
Mich zog es von zu hause fort die Fremde lockte wie besessen; die Kottmarhäuser - Heimatort ich werd sie nie vergessen.
Das Elternhaus, es steht noch dort mich zieht es oft dahin; betracht` es dann und möcht nicht fort wo ich geboren bin. |