Der Wind 04.02.2004Du kannst ihn spüren - jedoch nicht seh`n,  er ist alltäglich dein Begleiter; um diesem aus dem Weg zu geh`n gehst du ins Haus - doch er weht weiter.
Mal ist er zahm - dann wieder wild, kann wechseln oft die Launen; kannst ihn nicht fassen in ein Bild die Sinne ihn in Ehrfurcht stets bestaunen.
Er streichelt dein Haar - die Zweige und Blätter, erfrischt und wärmt zu jeder Zeit; ist gegenwärtig bei jedem Wetter und zum Schabernack sehr oft bereit.
Wenn er sich einmal ärgern muss, erwacht der Riese in dem Zwerg; wird er zum Sturm im Überfluss, verrichtet sein vernichtend Werk.
Er ist gewohnt stets frei zu sein, man sollt` mit ihm sich arrangieren; fügt sich als Teil in unser Leben ein musst einfach ihn auch akzeptieren.
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Die Meise 09.02.2004In einem alten Birnenbaum da lebte eine Meise, sie fand darin den Lebenstraum, verhielt sich immer leise.
 Vor Jahren sie im Frühjahr kam und baut` darin ihr Nest, vom ganzen Baum besitz sie nahm sich nicht vertreiben lässt. Mit ihrem lieben Meiserich da zog sie Junge groß, jahrviele war das sicherlich, die Zeit, die sie genoss. Und wenn die Jungen flogen fort das hat sie mir erzählt, der Birnbaum war`d ein einsam Ort und traurig ihre Welt.
Doch einmal - es war Ende Mai, da kamen alle Jungen und auf dem Baum kein Zweig war frei, da haben sie gesungen.
Der Schwarm, der war gar riesengroß sie freut` sich wie besessen und Mutter Meise es genoss man hatt` sie nicht vergessen.
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